der Grund- und Mittelschule
Auswahl an Standorten
Brims
Brniště (deutsch: Brims) ist eine Gemeinde im Liberecký kraj (Region Liberec), im Bezirk Česká Lípa, auf einer Höhe von 290 m ü. M. mit etwa 1300 Einwohnern. Die Umgebung ist geprägt von einer Agrarlandschaft. Die markanteste Erhebung ist der Hügel Tlustec. Zwischen diesem Hügel und dem Dorf – unweit des Bahnhofs – befindet sich der Teich von Brniště mit ausgedehnten Feuchtgebieten. Die Gegend um den Bahnhof Brniště ist geprägt von einem sanft strukturierten Wechsel zwischen kultivierten Ackerflächen und naturbelassenen, blütenreichen Wiesen, die das Dorf mit seiner Umgebung attraktiv für Flora und Fauna machen. Direkt an den landwirtschaftlich genutzten Feldern schließen sich extensiv gepflegte Wiesen an, die teils als Blühwiesen angelegt wurden, um die Biodiversität zu fördern und ein harmonisches Landschaftsbild zu schaffen. Das macht die Gegend zu einem idealen Ort, um Boden und Bodenbiodiversität von Feldern und Wiesen zu untersuchen und zu vergleichen.
Černá Novina
Das untergegangene Dorf Černá Novina lag auf einem Gebiet, das später dem Militärgebiet Ralsko einverleibt wurde. Von den ursprünglich 24 Gebäuden sind nur noch bescheidene Reste eines einzigen Gebäudes erhalten – Teile der Mauern, ein Keller aus Sandsteinblöcken und eine Steintreppe. Im Dorf gab es früher auch eine Kapelle. Heute erinnern nur noch die jahrhundertealten Bäume, die an der Stelle stehen, an dieses untergegangene Dorf.
Hejnice
Hejnice liegt am Fuße des Isergebirges im Norden Tschechiens. Aus einer kleinen Siedlung, die im 13. Jahrhundert inmitten dichter Wälder entstand, entwickelte sich über die Jahrhunderte hinweg eine Stadt. Die Region lebte ursprünglich von Holz, Handwerk und Pilgern, die wegen einer Marienlegende hierher kamen. Mit dem Bau der barocken Basilika Mariä Heimsuchung wurde Hejnice zu einem bedeutenden Wallfahrtsort. In der Neuzeit wuchs der Ort weiter; neue Wohngebiete und moderne Infrastruktur kamen hinzu. Heute verbindet Hejnice Natur, Geschichte und Stadtentwicklung und zeigt, wie aus einem Ort im Wald eine lebendige Kleinstadt werden konnte.
Jizerka
Die Siedlung Jizerka im Isergebirge ist ein kleines Bergdorf, das in einer weiten Mulde liegt, umgeben von Mooren, Wiesen und bewaldeten Höhenzügen. Sie gehört zu den höchstgelegenen dauerhaft bewohnten Orten Tschechiens und ist bekannt für ihre unberührte Natur, den dunklen Nachthimmel und die typisch gebirgige Landschaft. Dank ihrer geologischen, botanischen und klimatischen Besonderheiten bietet Jizerka ein ideales Umfeld für forschend‑entdeckende Lernaktivitäten – von der Beobachtung von Moorökosystemen und Landschaftsveränderungen bis hin zum Studium der Siedlungsgeschichte oder der ehemaligen Glasproduktion.
Křižany
Der ehemalige Steinbruch befindet sich 0,5 km nordwestlich vom Bahnhof Křižany auf einer Höhe von 600 Metern am südwestlichen Hang des Berges Lom (683 m ü. M.) im Naturpark Ještěd. Es handelt sich um das Gebiet des geomorphologischen Bezirks Kryštofovy hřbety, der zum Teilgebiet Ještědský hřbet gehört, welches wiederum Teil des Gesamtgebiets Ještědsko-kozákovský hřbet ist. Durch das Gebiet verläuft die tektonische Linie der Lausitzer Verwerfungszone – der Lausitzer Verwerfung. Ein Beweis für die tektonische Beeinträchtigung des Gebiets ist die Stelle im Steinbruch, an der eine liegende Falte in devonischen Kalksteinen und phyllitischen Schiefern freigelegt wurde. Nordwestlich des Solvay-Steinbruchs, im Bereich des Sattels unterhalb des Berges Lom an der Kreuzung der Wanderwege, befindet sich die Kapelle St. Christoph aus dem Jahr 1763 und die Quelle des Zdislavský-Baches. Oberhalb des Steinbruchs befindet sich ein Aussichtspunkt, von dem aus man einen Blick auf verschiedene Gipfel im Podještědí und im Českolipsko bis zu einer Entfernung von 50 Kilometern hat. In der Mitte des Ausblicks erhebt sich der Gipfel Ralsko, links davon im Hintergrund Malý und Velký Bezděz, im Vordergrund Široký kámen und Děvín. Rechts von Ralsko ist der Hügel Tlustec zu sehen und ganz rechts das Panorama des Lausitzer Gebirges.
Liberec - Vesec
Im östlichen Teil des Bezirks Vesec in Liberec wurden im Winter 2022 von der Gebirgsvereinigung Jizera-Ještěd künstlich kleinere Becken gebaut. Sie befinden sich an zwei Orten, wobei beide von einem unbenannten Nebenfluss durchkreuzt werden. Einige Becken fließen. Das Hauptziel ihrer Schaffung war es, Wasser in der Landschaft zu speichern und eine geeignete Umgebung für aquatische und wassergebundene Organismen, insbesondere Amphibien, zu schaffen. Die Schwimmbäder befinden sich auf dem Gelände der Stadt Liberec, haben jedoch keinen bestimmten Administrator. Das Projekt wurde aus dem Ecofonds der Landesstadt Liberec finanziert. Die Wartung ist minimal – das Mähen in ihrer Nähe wird ein- bis zweimal jährlich vom Umweltverband Čmelák durchgeführt. Derzeit sind die Becken etwa einen Meter tief und noch nicht vollständig ausgetrocknet. In Zukunft ist geplant, neue Becken in ihrer Nähe zu restaurieren oder auszugraben, wenn sie natürlich geerdet werden.
Liberec - Textilana
Bei diesem Treffen konzentrieren wir uns auf eine Brachfläche innerhalb der Stadt – den bislang ungenutzten Bereich der ehemaligen Textilfabrik Textilana. In Form eines Rollenspiels untersuchen wir ihre Geschichte, ihren aktuellen Zustand und ihre mögliche Zukunft. An diesem scheinbar uninteressanten Ort lernen die Teilnehmer, geologische Elemente mit historischen Fakten und der aktuellen sozioökonomischen Situation zu verknüpfen. Die zentrale Forschungsfrage lautet, wie dieser Ort für die Einwohner von Liberec am besten genutzt werden kann.
Mühlsteinbrüche in Jonsdorf
Die Mühlsteinbrüche in Jonsdorf im Zittauer Gebirge sind ein beeindruckendes Natur- und Kulturdenkmal mit einer über 400-jährigen Geschichte der Mühlsteinherstellung. In mehreren Steinbrüchen wurden hier Mühlsteine gebrochen und anschließend bis nach Russland und nach England exportiert.
Geologische Prozesse, Gesteinsbildung, vulkanisches Gestein, Sandstein, Gesteinsbestimmung, Landschaftsbildung, Vegetation in menschengemachten Landschaften, Sukzession, Ressourcennutzung, Einfluss von Industrie auf die Stadt, Globalisierung, Tourismus, Orientierung
Löbauer Berg
Löbauer Berg je úchvatné sopečné pohoří v Horní Lužici, které se skládá ze dvou vrcholů: Löbauer Berg (447 m) se slavnou litinovou věží krále Friedricha Augusta a o něco vyššího Schafbergu (456 m). Oba vrcholy jsou spojeny plochým sedlem a společně tvoří geologicky a historicky zajímavou oblast. Na Schafbergu se nachází starobylý val, jehož počátky sahají až do pravěku. Celá oblast je součástí přírodní rezervace „Löbauer Berg“.
Luž
Der Lausche ist der höchste Berg des Lausitzer und Zittauer Gebirges. Er ist ein Überrest eines Vulkans aus dem Tertiär, der vor etwa 30 Millionen Jahren in der Nähe des Lausitzer Deckgebirges am Rande der tschechischen Sandsteinplatte entstand. Der Sandstein ist ein etwa 80 Millionen Jahre altes Meeresgestein. Der steile Gipfeldom aus Lava überragt die horizontal verlaufenden Sandsteinschichten um mehr als 70 Meter und das tief liegende Granitvorland um etwa 400 Meter. Vom Gipfel und vom Aussichtsturm auf dem Gipfel hat man einen fantastischen Panoramablick auf die Landschaft der ehemaligen Vulkane im Süden und Westen, auf das Sudetengebirge im Westen und Osten (Isergebirge und Riesengebirge, Ještědský hřbět) und auf die hügelige Granitlandschaft der Oberlausitz im Norden. Der Berg unterscheidet sich auch klimatisch deutlich von seiner Umgebung. Die Unterschiede im geologischen Untergrund und in den klimatischen Bedingungen spiegeln sich hier deutlich in der unterschiedlichen Vegetation und im Wasserversorgungsnetz wider. Die natürlichen Gegebenheiten hatten hier einen starken Einfluss auf die menschlichen Aktivitäten.
Malá und Velká Buková
Die Gegend um Malá und Velká Buková ist geprägt von sanft hügeligem Gelände mit einer Mosaikstruktur aus Wäldern, Wiesen und landwirtschaftlich genutzten Flächen, was ein vielfältiges Lebensumfeld für Pflanzen und Tiere schafft. Malá und Velká Buková unterscheiden sich deutlich in ihrem Boden, Mikroklima und Vegetation von ihrer Umgebung. In den sandigen Tälern wachsen vor allem nährstoffarme Kiefernwälder, während auf den Gipfeln mit Basaltgestein artenreiche Laubwälder mit alten Buchen dominieren. Dieser Kontrast spiegelt den Übergang von trockenen, sauren Böden zu fruchtbareren, vulkanisch geprägten Standorten wider und bietet die Möglichkeit den Einfluss von Boden und Mikroklima auf die Vegetation zu untersuchen. Diese Aktivität ist auch an vielen Anderen Orten möglich. Z.B. Lausche im Zittauer Gebirge.
Mimoň
Mimoň ist eine Stadt in der Region Liberec, im Bezirk Česká Lípa, eingebettet in das malerische Tal des Flusses Ploučnice an der Grenze zum Naturschutzgebiet Kokořínsko – Máchův kraj. Mit etwa sechstausend Einwohnern bietet sie ein angenehmes Umfeld zum Leben und für einen Besuch. Die Geschichte von Mimoň reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück. In der Vergangenheit war die Stadt ein Zentrum des Handwerks und der Textilindustrie, heute konzentriert sie sich mehr auf Erholung und Tourismus. In der Umgebung gibt es viele Naturschönheiten – zum Beispiel die geheimnisvolle Schlucht Průrva Ploučnice oder den majestätischen Berg Ralsko.
Sedmihorky
Sedmihorky liegt im Herzen des Böhmischen Paradieses und ist dank seiner natürlichen, geologischen und biologischen Phänomene ein idealer Ort für Forschungsaktivitäten von Schülern. Die Region ist das Tor zum Hruboskalsko mit Sandsteintürmen, Schluchten und Höhlen, deren poröses Gestein Wasser speichert und unterirdische Reservoirs bildet. Mineralquellen beeinflussen die Bodenchemie und ermöglichen das Wachstum spezifischer Pflanzen, die umliegenden Teiche dienen als Biotope für Amphibien, Vögel und Wasserinsekten, und das historische Kurbad Sedmihorky, bekannt für sein Heilwasser, verfällt heute in Privatbesitz.
Staré Splavy
Die Region Staré Splavy und ihre Umgebung ist bekannt für ihre Gewässer, ausgedehnten Kiefernwälder, markanten Hügel und Burgen sowie deren Ruinen. Der bekannteste See in der Region ist der Máchovo jezero (Máchovo-See). Mit einer Fläche von fast 3 km² ist er der größte See im Liberec-Gebiet. Der See wurde bereits 1366 von König Karl IV. angelegt. In der Nähe des Máchovo-Sees befinden sich Moor- und Übergangsmoore. Ein Beispiel dafür ist das nationale Naturdenkmal Swamp. Aus Sicht des Naturschutzes erstreckt sich neben diesem kleinen, besonders geschützten Naturgebiet auch das großflächige Schutzgebiet CHKO Kokořínsko-Máchův kraj auf das beschriebene Gebiet. Die Umgebung von Staré Splavy ist auch als europäisch bedeutendes Gebiet Jestřebsko – Dokesko geschützt, die weitere Umgebung als Vogelschutzgebiet Českolipsko – Dokeské pískovce a mokřady. Von den bedeutenden Hügeln dominieren vor allem Velký Bezděz und Malý Bezděz. Es handelt sich um 606 m bzw. 577 m hohe Vulkankegel aus Phreatitgestein. Auf dem Velký Bezděz wurde im 13. Jahrhundert von Přemysl Otakar II. eine bedeutende gotische mittelalterliche Burg erbaut, die bis heute eines der wichtigsten Wahrzeichen der weiteren Umgebung ist. All diese beschriebenen Wahrzeichen und Landschaftselemente spiegeln sich in einer gewissen Identität von Staré Splavy und seiner näheren Umgebung wider.





















